Presse

Edwin Baumgartner in der Wiener Zeitung (A), 10. 11. 2015

Flötenreise durch Länder und Jahrhunderte – Flute Voyage (Solo-CD)

„Die Flötenvirtuosin Birgit Ramsl unternimmt eine aufregende musikalische Reise von Carl Philipp Emmanuel Bachs wohlgeordnetem Spätbarock bis zu Toru Takemitsus raumgreifender Air. Weitere Stationen: Schumann-Romantik von Carl Reinecke, gelenkiger Neoklassizismus französischer Prägung von Jean Francaix und russischer Ausformung von Sergej Prokofjew. Olivier Messiaens verzückte „Merle noir“ klang kaum je intensiver und bunter als mit dieser fulminanten Solistin!“

Martin Schrahn in der WAZ (D), 11. 2. 2014

„Bottrop. Vier Flötentöne bilden eine kleine, sachlich anmutende Phrase, sekundiert von Klavierakkorden und darüber wölbt sich die schwebende Figuration des Vibraphons.

Diese Musik ist Klang und trägt nichts Agressives, Dissonantes, Gehetztes in sich. Sie changiert in aller Behutsamkeit, mit minimalen rhythmischen Verschiebungen, in sanfter Dynamik, mit wunderbaren Farbwechseln.“ […]

„Das ist nicht unbedingt selbstverständlich. Denn Feldman hat kein Trio – für Flöte/Bassflöte (Birgit Ramsl), Vibraphon/Glockenspiel (Andreas Steiner) und Klavier/Celesta (Kai Röhrig) – im klassischen Sinne geschrieben, als tönend bewegte Form. Vielmehr wählt der Komponist musiklaische Elemente zur Gestaltung eines freien Klangflusses. Der 90 Minuten lang währt. Festhalten kann sich der Hörer an bestimmten Phrasen oder Tonwiederholungen. Die aber, kaum vernommen, so rasch wie das berühmte Chamäleon ihre Farbe wechseln.

Dann kommt etwa die Bassflöte zu Wort mit ihrem dunklen Timbre, formuliert eine beschwörende Episode, das Glockenspiel assistiert staccato auf einem Ton, das Klavier grundiert samtweich. Oder die Celesta hellt die Szenerie noch ein wenig auf. Das Publikum darf sich dem ergebn, meditieren oder sinnieren, etwa über das Phänomen des Dauerns in der Musik.“ […]

„Der Amerikaner wiederum verordnet seinem zweiten Trio eine Dauer von gut vier Stunden. Auch dieses Werk führten die Solisten des Bottroper Kammerorchesters auf, eine Tag nach Nummer eins, in der Heilig-Kreuz-Kirche. Feldman schrieb das Stück als Hommage an den Maler Philipp Guston.“ […] „Fürs Publikum eine musikalische Grenzerfahrung.“ […]

„Am Ende aber bleibt die Anerkennung für ein solcherart ambitioniertes Programm. Einen Tag später spielte Birgit Ramsl schon in der Wiener Volksoper und Kai Röhrig stand am Pult der Passauer Oper. Fazit: Das Bottroper Kammerorchester – mit seinen fabelhaften Solisten – traut sich was.“

Ried Tips (A), 35.Woche 2011

[…] „Birgit Ramsl, Soloflötistin des Orchesters der Wiener Volksoper und mittlerweile langjähriges ISO-Mitglied, wusste beim anschließenden „Flötenkonzert in D-Dur“ von Carl Reinecke sowohl durch technische Brillanz als auch mit einfühlsamer Interpretation zu beeindrucken.“ […]

Landshuter Zeitung (D), 29. August 2011

[…] „Mit abgespecktem Orchester folgt  Carl Reineckes Flötenkonzert op.283. Wie Birgit Ramsl ihren Solopart gestaltet, ist alles andere als unterkühlt. Mit Körpereinsatz und Gestaltungsdrang passt sie gut zum agilen Orchester, und gemeinsam wird – da das unablässige Drängen des Orchesters, dort die brillant gemeisterten virtuosen Laufwerkspassagen der Solistin – das Finale zu einer rasanten Spritztour.“ […]

Österreichische Musikzeitschrift, 5/2008

Zeitklang, Kompositionswettbewerb am 9.3.2008 im Schömer Haus

„Zum zweiten Mal ging in Niederösterreich der Int. „Zeitklang“-Kompositionswettbewerb über die Bühne […] aus einem vollen Topf mit 70 Einreichungen aus allen EU-Staaten konnte die Jury […] schöpfen und davon 5 Kompositionen nominieren, die am Entscheidungsabend, vom Ensemble XX.Jahrhundert unter der Leitung von Peter Burwik liebevoll einstudiert, präsentiert wurden. […] Eine der Überraschungen des Abends lieferte What the wave ment von Nicolas Tzortzis/GR. Wie der Titelzeile zu entnehmen ist, bestimmen musikalische Wellen in jeglicher kompositorischer und motivischer Form das Werk, wobei die Nachricht vom Tod eines guten Freundes emotional mitwirkt: Der meditative Beginn entwickelt sich zu einem furiosen Ende, wobei das Flöten –Solo (bravourös: Birgit Ramsl) in kompositorischer wie technischer Hinsicht begeisterte.“ […]

Philippe Bernold im Traversières Magazine (F), Nr. 88

(1. Internationaler Flötenwettbewerb Aurèle Nicolet in Peking)

[…] „Même si cela n’est pas habituel, je voudrais ajouter un mot sur quelques candidats qui m’ont particulièrement touché et dont le travail estdigne d’être mentionné. J’aime la très belle prise de son de l’Autrichienne Birgit Ramsl“ […]

Noda Kaorn im Muramatsu Magazin (JAP), Winter 2006 Vol. 90

(7. Internationaler Flötenwettbewerb Jean-Pierre Rampal in Paris)

[…] „The 7th Rampal International Competition took place from October 20th through the 29th. […] Before the results were announced for the second round, I spent some time with one of the participents, Ms. Birgit Ramsl, at a nearby café. Ms. Ramsl is co-principal flutist at the Vienna Volksoper, along with Mr. Schmeiser, and we know each other since she plays a 14K Muramatsu flute. Ms. Ramsl was the first to appear in the second round, and the richness of her tone colour and expression stood out from the others. Especially in the „Variationen über das Lied Trockne Blumen“, her insight into Schubert‘s profound world (with whom she shares her home-country) was exceptionally acute, and her interpretation set her apart from the rest of the competitors. Her idea of the Variations was very similar to mine, and she did not try to present skill or technique just for the sake of it, as so many variational works tend to do. For example, in the sixth waltz, Ms. Ramsl emphasised that the motive represents a peas ant‘s dance and should not be played with an overly-fast tempo. […]

And the results, Ms. Birgit advanced to the finals. […]

The second performer was Ms. Ramsl. Her broad range of experience, including performing an extensive repertoire, showed in her Mozart Concerto in G-major. Her many different tone qualities and choice of tone colours appealed every musical word to the listener.“ […]

Wiesbadener Kurier (D) vom 19. 4. 2005

[…] „So war Mozarts Flötenkonzert mit der Mozart-Preisträgerin Birgit Ramsl im Kopfsatz getragen von einer Leichtigkeit, die nicht leichtgewichtig erschien, vielmehr der Musik voll und ganz gerecht wurde. Birgit Ramsl zeichnet ein weicher und runder Flötenton aus, der vor allem in den Piano-Passagen voll zum Tragen kam. Bis ins kleinste Detail verstand es die Flötistin, durch Agogik zu überzeugen. Und Max Pommer band das Orchester in dieses vom Piano getragenen Musizieren voll ein, zeichnete die große Linie der Komposition mit Erfolg nach, so dass gerade das Adagio zu einem Höhepunkt dieses letzten Konzertes der Saison wurde.“ […]